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Das Literaturportal für die Region Ulm/Neu-Ulm

Die Helden vom Petrusplatz

In Lokalitäten rund um den Petrusplatz präsentiert das Neu-Ulmer AuGuSTheater sein neues Stück Helden auf dem Abstellgleis. Bevor es im Januar richtig losgeht, finden im Dezember noch drei sogenannte Try Outs statt. Mehr dazu hier.

5. Dezember 2010

 

Buchtipps zu Weihnachten: Pfanne’bloe Aohre, Gedichte aus dem Ulmer Winkel und ein Steinzeitabenteuer

Donna Leons Commissario Brunetti plagt sich in Blutige Steine mit einem Problem, das viele haben: Während er beruflich sehr eingespannt ist naht Weihnachten, irgendwann sind es nur noch vier Tage bis zum großen Fest und er weiß noch immer nicht, was er Paola schenken soll. Wofür sich der Commissario schließlich entscheidet ist nicht bekannt, vielleicht hat er seiner Liebsten am Ende einen Donna-Leon-Krimi geschenkt. Dafür können Sie sich natürlich auch entscheiden, auf dieser Seite finden sich außerdem genügend weitere Büchertipps und auf folgenden Seiten wird fündig, wer Kindern mit Weihnachtsgeschichten aus der ganzen Welt, Weihnachtlichen Geschichten, die man immer wieder gerne liest oder Neuen Weihnachtsbüchern für Kinder eine Freude machen möchte. Vielleicht aber soll es ja auch etwas Schwäbisches sein, etwa Mundartliches von Sebastian Blau, ein Kriminalfall in schwäbischen Gefilden, Wissenswertes über die Pflanzenwelt der Schwäbischen Alb oder auch Lyrik in reinstem Schriftdeutsch aber von Autoren aus der Region erdichtet. Gibt es alles - und einiges davon finden sie hier.

4. Dezember 2010

 

Die Kibum 2010 gehört der Fantasy-Literatur

Unter das Motto Drachen, Elfen, Fabelwesen stellen die Macher der Ulmer Kibum die diesjährige Kinder- und Jugendbuch-Veranstaltung, denn im Mittelpunkt steht 2010 die Fantasy-Literatur. Vom 28. November bis zum 5. Dezember 2010 gehört das Stadthaus den jungen Lesefans. Etwa 2000 Jugendromane, Bilder- und Sachbücher, erschienen im Laufe des Jahres 2010 in deutschsprachigen Verlagen, dürfen von den Besuchern angeschaut, durchgeblättert und gelesen werden. Ziel der Kibum ist es einen Überblick über die Neuerscheinungen zu geben und zur Leseförderung beizutragen. Rund 10 000 Besucher kommen dem Veranstalter zufolge jedes Jahr und sie können nicht nur schmökern, sondern auch ein umfangreiches Veranstaltungsprogramm nutzen. Wie immer sind Autoren zu Gast, die aus ihren Büchern lesen, es werden Filme gezeigt und wie bereits in den vergangenen fünf Jahren verleiht eine Jury auch dieses Jahr wieder die Ulmer Unke für das beste Kinder- und Jugendbuch. 63 Leser im Alter zwischen 10 und 14 Jahren wählten aus einer 30 Titel umfassenden Liste Ursula Poznanskis Roman Erebos als Gewinnerbuch aus. Verliehen wird der Preis bereits am Samstag 27. Oktober um 18 Uhr, anschließend liest die Autorin aus ihrem Buch. Die eigentliche Veranstaltung beginnt am Sonntag um 11 Uhr. Das komplette Programm und mehr ist zu finden unter www.kibum-ulm.de.

19. November 2010

 

Neue Stücke im AuGuSTheater

Zwei neue Stücke hat das Neu-Ulmer AuGusTheater ab Ende Oktober im Programm: Venedig im Schnee, eine Komödie von Gilles Dyrek und Penny Lane, das aktuelle Stück von Gabriel Barylli. Venedig im Schnee, inszeniert von Heinz Koch, hat am 29. Oktober Premiere, Penny Lane am 4. November. Regie führt in diesem Stück, das in Kooperation mit dem Torturmtheater Sommerhausen erarbeitet wurde, Oliver Zimmer. In beiden Inszenierungen ist erstmals Heide Hoffmann zu sehen.

21. Oktober 2010

 

Literaturnobelpreis für Vargas Llosa

Der peruanische Schriftsteller Mario Vargas Llosa ist mit dem Literaturnobelpreis ausgezeichnet worden. Vargas Llosa wurde 1936 im peruanischen Arequipa geboren. Er studierte Geistes- und Rechtswissenschaften und promovierte über Gabriel Garcia Márquez. Bereits während seines Studiums veröffentlichte er erste Erzählungen, sein erster Roman Die Stadt und die Hunde erschien 1963. Weitere Werke, darunter die Romane Das grüne Haus und Das Fest des Ziegenbocks sowie zahlreiche Essays, folgten. 1989 bewarb sich Vargas Llosa als Kandidat der Oppositionspartei Frente Democrático um die peruanische Präsidentschaft, unterlag jedoch im zweiten Wahlgang. Vargas Llosa durfte schon einige Preise entgegen nehmen, darunter 1996 den Friedenspreis des Deutschen Buchhandels. Mit dem Nobelpreis würdigt die Akademie “seine Kartografie von Machtstrukturen und seine energischen Bilder des individuellen Widerstands, der Rebellion und der Niederlage”.

7. Oktober 2010

 

Frankfurter Buchmesse: Literatur aus Argentinien und die erste Preisvergabe

Am 6. Oktober beginnt die Frankfurter Buchmesse und schon heute wurde bekannt gegeben wer den Deutschen Buchpreis 2010 gewinnt: Es ist Melinda Nadj Abonji, die den Preis für ihren im Jung und Jung Verlag erschienenen Roman Tauben fliegen auf bekam. Der Roman der 42-jährigen handelt von einer serbisch-ungarischen Familie, die in den siebziger Jahren in die Schweiz auswandert. Melinda Nadj Abonji setzte sich gegen Jan Faktor, Thomas Lehr, Judith Zander Peter Wawerzinek, und Doron Rabinovici durch. Sie erhält ein Preisgeld von 25 000 Euro. Der Deutsche Buchpreis wird vom Börsenverein des Deutschen Buchhandels seit 2005 jedes Jahr am Montag vor Beginn der Buchmesse vergeben. Im Verlauf der bis zum 10. Oktober andauernden Messe werden noch einige weitere Preise vergeben, unter anderem der Preis der Hotlist 2010, der von den unabhängigen Verlagen am 8. Oktober vergeben wird. Zum Abschluss der Buchmesse, am letzten Messetag, erhält David Grossmann in der Frankfurter Paulskirche den Friedenspreis des Deutschen Buchhandels. Im Mittelpunkt der Messe steht dieses Jahr die Literatur Argentiniens. Einen Artikel zum Thema gibt es auf suite101.de und Büchertipps auf den Bücher-Bücher-Seiten.  

4. Oktober 2010

 

Drei Mal Leben in der theaterWerkstatt

Mit der Komödie Drei Mal Leben von Yasmina Reza eröffnet die theaterWerkstatt ulm am Samstag, 2. Oktober, die neue Spielzeit. Das Beziehungsdrama ist das fünfte Theaterstück der in Paris geborenen Dramatikerin. Es wurde im Oktober 2000 von Luc Bondy in Wien uraufgeführt und seither an zahlreichen Bühnen inszeniert. Beginn der Samstag-Vorstellung in der theaterWerkstatt ist um 20 Uhr. Weitere Termine auf der Seite Literatur in der Region.

27. September 2010

 

Elvira Lauschers Kochbuch der 70er Jahre

Kochbuch70erskaliertUnser Kochbuch der 70er Jahre heißt das im August erschienene Buch von Elvira Lauscher. Es präsentiert typische 70er-Jahre-Rezepte wie Falscher Hase im Speckmantel, gewürzt mit Alltagsgeschichten und Bildern aus den 70ern. Erschienen ist das Buch im Wartberg Verlag, und neben den Rezepten erinnert auch das Design des knapp 180 Seiten umfassenden Kochbuchs an die 70er. Wem bei dem Gedanken an das damalige Essverhalten - man verzehrte gerne Dosennahrung - nicht ganz wohl ist: Tipps wie man das Ganze zeitgemäß aufpeppen kann, gibt es auch dazu.
Zur Rezension auf der Seite fehrgelesen.

 

3. September 2010

 

Der AuGuS-Spielplan für September

Mit Versteh einer die Frauen startet das Neu-Ulmer AuGuS-Theater am 10. September in die neue Spielzeit. Mit dabei sind dann die Schauspielerinnen Ines Rettenberger aus Giengen und und Monika Herzing aus München, die ihre Premiere am 7. August auf der Blaubeurer Sommerbühne hatten. Versteh einer die Frauen wurde bereits in der vergangenen Spielzeit gespielt, ebenso wie Frühstück bei Kellermanns, das auch in die neue Spielzeit übernommen wird. Spaß gemacht hat dem AuGuS-Team und offensichtlich auch den Besuchern die Sommerreihe Liebe geht durch den Magen. Sie soll ebenfalls ins Repertoire übernommen werden. 

9. August 2010

 

Endspurt beim Preis der Hotlist 2010

Zum zweiten Mal schreiben die deutschsprachigen Indepentent-Verlage dieses Jahr den Preis der Hotlist aus. Welche Bücher es auf die Shortlist, aus der der Preisträger ausgewäht wird schaffen werden, darüber bestimmen auch die Leser mit. Von den 15 Büchern, die die Hotlist umfasst, werden acht von einer Jury des Branchenmagazins BuchMarkt ausgewählt, die restlichen sieben von den Lesern. Noch bis 10. August können Leser über das Internet-Votingtool der Wochenzeitschrift Der Freitag abstimmen. Zur Auswahl stehen 110 Bücher, wer von diesen es auf die Shortlist schafft, wird Anfang September bekannt gegeben. Den Preis der Hotlist riefen die unabhängigen Verlage vergangenes Jahr ins Leben, weil sie ihre Autoren beim Deutschen Buchpreis nicht ausreichend berücksichtigt fanden. Die BuchMarkt-Jury wählt aus der Shortlist auch den Sieger, der bei der Party der Jungen Verlage im Rahmen der Frankfurter Buchmesse 5000 Euro entgegennehmen darf, aus.

8. August 2010

 

Neuer Lyrikband von Jörg Neugebauer

WolkenNeugebauerDie Stille bricht aus den Wolken heißt der neue Gedichtband von Jörg Neugebauer, der im Juli im Verlag Silver Horse Edition erschien. Es ist Neugebauers fünfter Gedichtband nach Über den Zeppelinen, Die langen Ruder, Brüllende Apparate und Denksagung. Die Stille bricht aus den Wolken ist der erste Lyrikband den Neugebauer im Verlag Silver Horse Edition, einem kleinen Verlag im niederbayerischen Marklkofen veröffentlicht. Die vielbeachtete Lyrikreihe des Verlages wird von Peter Ettl, der selbst Lyrik, aber auch Reiseerzählungen, Prosa und Satiren schreibt, betreut. Über den neuen Lyrikband Neugebauers schreibt der Verlag: “Seine Texte erreichen oft jede gewünschte Balance aus Leichtigkeit und Schwere, die ein gutes Gedicht ausmacht... Es sind kluge, oft weise, immer aber suchende und findende Texte über Menschen, über das Leben an sich, über kluge und dumme Situationen”.

In Neu-Ulm kann man Jörg Neugebauer und seiner Wortkunstlauf-Partnerin Elvira Lauscher am 13. August in der Flussmeisterei zuhören, dann allerdings mit Ausschnitten aus dem neuen Wortkunstlaufprogramm.

31. Juli 2010

 

Ferienzeit - Lesezeit

Bald beginnen auch in Baden-Württemberg und Bayern die Sommerferien. Da will man unterhalten sein - ob zu Hause im Garten oder in Italien am Strand. Deshalb werden auf den Bücherseiten auch wieder zahlreiche Neuerscheinungen vorgestellt. Weil, wer zu Hause zum Buch greift, auch mal das eigene Heim verlassen will, sei daran erinnert, dass es auch zahlreiche Freiluftmöglichkeiten gibt: Lesungen in der Neu-Ulmer Flussmeisterei oder Märchen im Ulmer Rosengarten, für jene die auch gerne mal zuhören statt selber lesen wollen und - für alle Leseratten, die zur Abwechslung mal was anderes wollen - kleine szenische Darbietungen bei gleichzeitiger Verwöhnung des Gaumens in Neu-Ulm und um Neu-Ulm herum, veranstaltet vom AuGuS in Zusammenarbeit mit verschiedenen Lokalitäten.

22. Juli, 2010

 

Elvira Lauscher in Orte

Die renommierte Schweizer Literaturzeitschrift orte widmet ihre aktuelle Ausgabe Ophelia streikt - neue Texte von Frauen vorwiegend den Frauen. So heißt etwa ein Kapitel Schreibende Frauen schreiben über schreibende Frauen. Außerdem. sind zahlreiche Gedichte von Lyrikerinnen enthalten, darunter auch eines der Ulmerin Elvira Lauscher. Es trägt den Titel Bekanntmachung. Lauscher befindet sich in bester Gesellschaft: Auch von Ulla Hahn ist ein Gedicht abgedruckt. Mehr unter www.orteverlag.ch.

Seit kurzem twittert Elvira Lauscher außerdem unter twitter.com/LiteraturWorte aus Werken deutscher Literaturmeister.

12. Juli 2010

 

Büchner-Preis für Reinhard Jirgl

Der Schriftsteller Reinhard Jirgl bekommt 2010 den Büchner-Preis. Dies gab heute die Akademie für Sprache und Dichtung bekannt. Jirgl wurde 1953 in Ostberlin geboren, er machte zunächst eine Lehre als Elektromechaniker und studierte anschließend Elektrotechnik. Später arbeitete er als Beleuchter an der Volksbühne. Während dieser Zeit widmete er sich bereits dem Schreiben, wurde jedoch nicht publiziert. Erst im Nachwendejahr 1990 wurde im Aufbau-Verlag der Mutter Vater Roman veröffentlicht. Mittlerweile veröffentlicht Jirgl seine Bücher im Hanser Verlag. Im vergangenen Jahr wurde sein Roman Die Stille für den Deutschen Buchpreis nominiert. Der Büchner-Preis ist mit 40 000 Euro dotiert und wird Jirgl am 23. Oktober übergeben. 

9. Juli 2010

 

Friedenspreis des Deutschen Buchhandels für David Grossmann

Der Friedenspreis des Deutschen Buchhandels geht dieses Jahr an David Grossmann. Die Entscheidung gab der Börsenverein des Deutschen Buchhandels heute zum Start der Buchtage in Berlin bekannt. Der 56jährige israelische Schriftsteller wird für sein Engagement für die Aussöhnung zwischen Israelis und Palästinensern geehrt. “In seinen Romanen, Essays und Erzählungen versucht er, nicht nur die eigene, sondern immer auch die Haltung der jeweils Andersdenkenden zu verstehen und zu beschreiben”, erklärte die Jury und weiter: “Er gibt dem schwierigen Zusammenleben eine literarische Stimme, die in der Welt gehört wird.” Grossmanns Bücher zeigten, dass die Spirale von Gewalt, Hass und Vertreibung im Nahen Osten nur durch Zuhören, Zurückhaltung und die Kraft des Wortes beendet werden könne. Grossmans erster Roman Das Lächeln des Lammes erschien 1983, weltweit bekannt wurde er mit seinem 1986 erschienenen Roman Stichwort: Liebe, sowie mit zahlreichen Reportagen über das Verhältnis von Israel und Palästina. Grossmann verlor 2006 selbst einen Sohn, der als Soldat im Südlibanon kämpfte. Den Tod seines Sohnes verarbeitete er in dem Roman Eine Frau flieht vor einer Nachricht

David Grossmann folgt auf Claudio Magris, der den Preis im vergangenen Jahr entgegennehmen durfte. In diesem Jahr wird der Friedenspreis zum 61. Mal vergeben, er ist mit 25 000 Euro dotiert und wird, wie jedes Jahr, am letzten Tag der Frankfurter Buchmesse in der Paulskirche verliehen. Vorschläge, aus denen eine Jury den Preisträger auswählt, kann jeder Bürger beim Börsenverein einreichen. Der diesjährigen Jury gehörten unter anderem Theaterintendant Ulrich Khuon, Schriftsteller Uwe Timm und die ehemalige Kulturstaatsministerin Christina Weiss an.

10. Juni 2010

 

Literatursommer mit Hebel

Johann Peter Hebel ist der alle zwei Jahre von der Baden-Württemberg-Stiftung veranstalteten Literatursommer gewidmet. Insgesamt finden bis 25. Oktober mehr als 130 Veranstaltungen statt. Klassich Modern, die Sendung von Jörg Neugebauer, die Radio Free FM jeden zweiten Dienstag um 11 Uhr ausstrahlt, widmet sich anlässlich des Literatursommers am 15. Juni dem Dichter.

1. Juni 2010

 

Handyhaikus

Haikus, die man sowohl auf gedrucktem Papier als auch auf dem Display lesen kann, hat Oliver Bendel veröffentlicht.

7. April 2010

 

Sommerbühne statt Sommerloch

Eine Pressemitteilung mit dem Spielplan bis August erreichte fehrgelesen aus dem AuGuS.

30. März 2010

 

Preis der Leipziger Buchmesse: Klein, Raulff und Blumenbach

Georg Klein heißt der Gewinner des Preises der Leipziger Buchmesse in der Kategorie Belletristik. Klein erhielt die Ehrung für sein Buch Roman unserer Kindheit. Ebenfalls ausgezeichnet: Ulrich Blumenbach für seine Übersetzung des Romans Unendlicher Spaß von David Foster Wallace und Ulrich Raulff, der die Auszeichnung in der Kategorie Sachbuch für Kreis ohne Meister über den George-Kreis, erhielt. Wenige Tage vor Beginn der Leipziger Buchmesse hatten zahlreiche renommierte Autoren, unter ihnen Günther Grass und Sibylle Lewitscharoff, die Buchpreis-Nominierung Helene Hegemanns kritisiert. Hegemann hatte Teile ihres Buches Axolotl Roadkill aus Internet-Blogs abgeschrieben und ihre Quellen zunächst nicht genannt. Zur Lesung der nominierten Autoren auf der Buchmesse erschien Hegemann deshalb gar nicht erst. Der Preis der Leipziger Buchmesse ist mit insgesamt 45 000 Euro dotiert und wird seit 2005 vergeben.

18. März 2010

 

Neues von Adi Hübel

HübelVersprImportNach Der Sommer meiner Liebe ist mit Versprechen diese Woche ein zweiter Gedichtband von Adi Hübel im Schweinfurther Wiesenburg Verlag erschienen. Illustriert wurde das Buch mit sieben Zeichnungen der Ulmer Künstlerin Ursula Wild. Gemeinsam mit anderen Autoren und Autorinnen aus dem Wiesenburg Verlag wird Adi Hübel auf der Leipziger Buchmesse zu Gast sein - und zwar gleich zwei Mal: Am Samstag, den 20. März, tritt sie um 20:30 Uhr im Gohliser Schlösschen zu einer Lesung aus dem neuen Gedichtband an und am Sonntag, 21. März um 15:30 Uhr liest die Autorin Auszüge aus ihrem eben fertig gestellten, noch unveröffentlichten Roman Geschichte der Frau die ihren Mann mit der Armbrust erschoss. Diese Veranstaltung findet im Congress-Center, Mehrzweckfläche 1 statt. Die Leipziger Buchmesse beginnt am Donnerstag, 18. März und dauert bis einschließlich Sonntag, 21. März.
Zur Rezension auf der Seite fehrgelesen.

13. März 2010

 

Preis der Leipziger Buchmesse

Vom 18. bis zum 21. März findet in Leipzig die Buchmesse statt und auch dieses Jahr wird wieder der Preis der Leipziger Buchmesse vergeben. Für preiswürdig hält die Jury des Preises der Leipziger Buchmesse Helene Hegemanns Axolotl Roadkill. Die Mitglieder blieben jedenfalss bei ihrer Entscheidung vom Januar und nahmen das Buch in der Kategorie Bellletristik auf die Shortlist.. Neben Hegemann sind Jan Faktor, Georg Klein, Lutz Seiler und Anne Weber nominiert. Daneben gibt es noch die Bereiche Sachbuch und Übersetzung. Michael Hampe, Steffen Martus, Ulrich Raulff, Frank Schirrmacher und Wolfgang Ullrich haben Chancen den Preis in der Sachbuch-Kategorie einzuheimsen. In der Kategorie Übersetzung sind neben David-Foster-Wallace-Übersezter Ulrich Blumenbach auch Christian Hansen, Grete Osterwald, Rosemarie Tietze und Hubert Witt nominiert. Der Preis ehrt herausragende deutschsprachige Neuerscheinungen und Übersetzungen und ist mit insgesamt 45 000 Euro dotiert.

11. Februar 2010

 

Zum Tod von J. D. Salinger

Als Jerome David Salinger wurde er am 1. Januar 1919 geboren, am 27. Januar ist der Autor von The Catcher in the Rye, so der Originaltitel, nun in Cornish, New Hampshire, gestorben. Der Fänger im Roggen blieb Salingers einziger Roman und die Geschichte des 16-jährigen Holden Caulfield brachte ihm Weltruhm. Der rebellische Schulabbrecher Caulfield spiegelte damals das Empfinden vieler junger Menschen wider, das Buch wurde in mehr als dreißig Sprachen übersetzt, auch auf Deutsch erschien es 1954. Eine Verfilmung hätte da nahegelegen, doch Salinger erlaubte es keinem, sein Werk auf die Leinwand zu bannen. So konsequent war er auch in anderen Dingen, so veröffentlichte er seine letzte von insgesamt fünfunddreißig Kurzgeschichten 1965 im Magazin New Yorker. In einem Interview mit dem Boston Sunday Globe versicherte er jedoch, das Schreiben nach wie vor zu lieben und es auch auszuüben, aber eben nur für sich alleine. Es war dies sein letztes Interview und gegeben hatte er es 1980, aber schon lange zuvor hatte sich Salinger zurückgezogen und die Öffentlichkeit erfuhr kaum mehr etwas über ihn.
Geboren wurde der Schriftsteller in New York als Sohn eines jüdischen Kaufmanns und einer irisch-schottischen Mutter, die mit der Ehe zum Judentum konvertiert war. Als Student veröffentlichte Salinger seine erste Kurzgeschichte, 1942 trat er in die US-Army ein und nahm an mehreren Feldzügen in Frankreich teil. Er war mehrmals verheiratet, ein paar seiner Briefe an eine ehemalige Geliebte erzielten bei einer Versteigerung 1999 einen Preis von 150 000 Dollar. Grund dafür war wohl auch, dass Salinger durch sein zurückgezogenes Leben zum Mysterium geworden war. Vergessen wurde er trotz seines Rückzugs ins Private nie, er gilt bis heute als einer der größten US-amerikanischen Schriftsteller der Nachkriegszeit.    

28. Januar 2010

 

Die Zeitdetektive: Gefahr am Ulmer Münster

ZeitdetektiveMünsterSie heißen Julian, Kim und Leon und ihr Erfinder Fabian Lenk schickt sie gemeinsam mit der Katze Kija seit geraumer Zeit immer wieder auf Reisen in die Vergangenheit. So haben sie schon die Schlacht im Teutoburger Wald erlebt und die Verschwörung gegen die Pharaonin Hatschepsut. Ihr gehörte einst auch Kija, die somit etwa 3500 Jahre auf dem Buckel hat und von Julian, Kim und Leon auf deren erster Reise in die Vergangenheit gerettet wurde. So weit zurück reisen die vier Zeitdetektive diesmal nicht, es geht “nur” ins 14. Jahrhundert. Band 19 der Reihe widmet sich nämlich dem Bau des Ulmer Münsters. Er erscheint am 1. Februar, spielt im Jahr 1398 und Münsterbaumeister Ulrich Ensinger muss sich fragen, wer ihm Drohbriefe schickt. Offensichtlich also wieder eine spannende Angelegenheit.  

28. Januar 2010

 

Herta Müller nimmt in Stockholm den Nobelpreis entgegen

Aus der Hand von König Karl XVI. Gustav nahm Herta Müller heute in Stockholm den Literaturnobelpreis entgegen. Literaturwissenschaftler Anders Olsson sagte in seiner Laudatio Herta Müller habe “gegen die provinzielle Unterdrückung und den politischen Terror” Widerstand geleistet. “Für den künstlerischen Gehalt dieses Widerstands” habe sie den Nobelpreis verdient. Die 56-jährige verarbeitet häufig autobiografische Erfahrungen in ihren Werken, zuletzt in ihrem Roman Atemschaukel. 1987 siedelte sie aus Rumänien in die Bundesrepublik Deutschland über. Bereits am Montag hatte Herta Müller die traditionelle Nobel-Lesung gehalten.

10. Dezember 2009

 

Sieger Littell

Sein Roman Die Wohlgesinnten sei in Teilen das Werk eines Genies, meinte die Jury der Zeitschrift Literary Review, aber für die Sex-Szenen hatte sie nichts übrig, weshalb sie dem Autor den diesjährigen Bad Sex Award verlieh. Der Award wurde 1993 vom damaligen Chef der Zeitschrift ins Leben gerufen, weil er auf “krude” und “überflüssige” Sexszenen aufmerksam machen wollte. Allzu ernst nimmt man die Sache aber nicht und so ließ man auch dieses Jahr verlauten, man hoffe, Littell nehme es mit Humor.

1. Dezember 2009

 

Bad Sex Award

Es gibt Preise, die will eigentlich keiner wirklich haben: Als John Updike vor einigen Jahren den Bad Sex Award für sein Lebenswerk bekam, übermannte ihn kurzfristig eine solch schwere Grippe, dass er die Ehrung weder persönlich entgegennehmen noch ein Grußwort übermitteln konnte. Den Bad Sex Award vegibt die englische Zeitschrift Literary Review jährlich an Autoren “ansonsten achtbarer zeitgenössischer Romane”, um die Aufmerksamkeit auf die “kruden, geschmacklosen, oft nachlässig geschriebenen und redundanten sexuellen Passagen in modernen Romanen lenken und damit solche künftig zu verhindern“. Letzterer Wunsch ging bislang nicht in Erfüllung, noch gibt es genügend Anwärter und so fanden sich auch dieses Jahr wieder zehn Autoren für die Nominierungsliste. Favoriten sollen angeblich Nick Cave und Philip Roth sein. Ob der diesjährige Gewinner den Preis persönlich entgegen nimmt wird sich zeigen, zur Not gibt’s ja die Schweinegrippe.

21. November 2009

 

Kibum 2009: Heuer wird’s sportlich

KibumplakatEs ist wieder soweit: vom 29. November bis zum 6. Dezember 2009 ist das Ulmer Stadthaus für die Kibum reserviert (im Bild das Plakat der Kibum Ulm 2009). Etwa 2000 Jugendromane, Bilder- und Sachbücher, erschienen im Laufe des Jahres 2009 in deutschsprachigen Verlagen, liegen dann bereit und wollen angeschaut, durchgeblättert und gelesen werden. Ziel der Kibum ist es einen Überblick über die Neuerscheinungen zu geben und zur Leseförderung beizutragen, dabei verlassen sich die Veranstalter jedoch nicht alleine auf das gedruckte Wort, Filme ansehen ist auch erlaubt - zum Beispiel Die Wilden Kerle, Das Wunder von Bern oder Kick it like Beckham. Damit passt das Leinwandprogramm wunderbar zum Kibum-Thema 2009, das den Zusammenhang von Lesen und Sport erkunden möchte. Wie immer sind auch Autoren zu Gast, die aus ihren Büchern lesen und wie bereits in den vergangenen vier Jahren verleiht eine Lesejury auch dieses Jahr wieder die Ulmer Unke für das beste Kinder- und Jugendbuch. 55 Leser im Alter zwischen 10 und 14 Jahren beteiligten sich an der Ermittlung des Gewinnerbuches. Verliehen wird der Preis bereits am Samstag 28. Oktober um 18 Uhr, bevor dann am Sonntag um 11 Uhr die eigentliche Veranstaltung beginnt. Das komplette Programm und mehr ist zu finden unter www.kibum-ulm.de.

12. November 2009

 

Büchner-Preis an Walter Kappacher verliehen

Bekannt war es schon länger, gestern nun bekam der österreichische Schriftsteller Walter Kappacher in Darmstadt den Georg-Büchner-Preis verliehen. Der 1938 geborene Schriftsteller veröffentlichte 1967 seine ersten Geschichten, 1975 erschien sein Debütroman Morgen. Kappachers jüngster Roman Der Fliegenpalast erschien im Januar im Salzburger Residenzverlag.

1. November 2009

 

Deutscher Buchpreis für Kathrin Schmidt

Du stirbst nicht heißt der Roman für den Kathrin Schmidt - etwas überraschend, denn eigentlich galt Literaturnobelpreisträgerin Herta Müller als Favoritin - mit dem Deutschen Buchpreis 2009 belohnt wurde. Das Buch behandelt die Geschichte einer Frau, die nach einer Hirnblutung im Koma liegt und langsam daraus erwacht. Die 51jährige Autorin hatte selbst eine Hirnblutung erlitten und schreibt aus eigener Erfahrung. Nun bekommt sie ein Preisgeld von 25 000 Euro. Die fünf übrigen Finalisten erhalten je 2500 Euro.

12 Oktober 2009

 

Literaturnobelpreis für Herta Müller

Die deutsche Autorin Herta Müller erhält den Literaturnobelpreis. Das gab die schwedische Akademie heute in Stockholm bekannt. Die Schriftstellerin wurde 1953 in Rumänien geboren, ihr erstes Buch Niederungen konnte 1982 nur in zensierter Form erscheinen 1987 reiste die Autorin in die Bundesrepublik aus. Ihr aktueller Roman Atemschaukel steht auf der Shortlist für den Deutschen Buchpreis. Am Freitag, 9. Oktober, ist Herta Müller zu Gast in der SWR-Sendung Literatur im Foyer mit Thea Dorn. 

8. Oktober 2009

 

Longlist, Shortlist, Hotlist

Nun steht sie fest, die Shortlist für den Deutschen Buchpreis 2009. Am Mittwoch gab der Börsenverein des Deutschen Buchhandels in Frankfurt die sechs Finalisten bekannt. Auf der Shortlist stehen:

  • Rainer Merkel: Lichtjahre entfernt
  • Herta Müller: Atemschaukel
  • Norbert Scheuer: Überm Rauschen
  • Kathrin Schmidt: Du stirbst nicht
  • Clemens J. Setz: Die Frequenzen
  • Stefan Thome: Grenzgang

Der mit 25 000 Euro dortierte Deutsche Buchpreis wird seit 2005 am Tag vor der Eröffnung der Buchmesse im Frankfurter Römer verliehen. Die Preisträger der vergangenen Jahre waren Arno Geiger mit Es geht uns gut, Katharina Hacker mit Die Habenichtse, Julia Franck mit ihrem Roman Die Mittagsfrau und Uwe Tellkamp, der den Preis für seinen Roman Der Turm erhielt. Die sechs diesjährigen Finalisten blieben nach einem langen Auswahlprozess übrig. Jeder deutschsprachige Verlag darf zwei Romane aus seinem aktuellen Programm einreichen und zusätzlich bis zu fünf weitere Titel unverbindlich vorschlagen. Aus dieser Vorschlagsliste können die sieben Jury-Mitglieder, unter ihnen Iris Radisch von der Zeit, Lothar Müller von der Süddeutschen Zeitung und der freie Literaturkritiker Martin Lüdke, der früher die SWR-Sendung Literatur im Foyer moderierte, weitere Titel benennen. So kamen gut 150 Romane zusammen aus denen die Jury 20 Titel auswählte, die sie auf der Longlist vom 19. August präsentierte und aus der nun die sechs Verbliebenen ausgewählt wurden. Folgende Titel enthielt die Longlist:

  • Sibylle Berg: Der Mann schläft, Hanser, August 2009
  • Mirko Bonné: Wie wir verschwinden, Schöffling & Co., Februar 2009
  • Thomas Glavinic: Das Leben der Wünsche, Hanser, August 2009
  • Wolf Haas: Der Brenner und der liebe Gott, Hoffmann und Campe, August 2009
  • Ernst-Wilhlem Händler: Welt aus Glas, Frankfurter Verlagsanstalt, September 2009
  • Anna-Katharina Hahn: Kürzere Tage, Suhrkamp, März 2009
  • Reinhard Jirgl: Die Stille, Hanser, März 2009
  • Brigitte Kronauer: Zwei schwarze Jäger, Klett-Cotta, August 2009
  • Rainer Merkel: Lichtjahre entfernt, S. Fischer, März 2009
  • Therézia Mora: Der einzige Mann auf dem Kontinent, Luchterhand, August 2009
  • Herta Müller: Atemschaukel, Hanser, August 2009
  • Angelika Overath: Flughafenschiffe, Luchterhand, Mai 2009
  • Norbert Scheuer: Überm Rauschen, C. H. Beck, Juni 2009
  • Kathrin Schmidt: Du stirbst nicht, Kiepenheuer & Witsch, Februar 2009
  • Clemens J. Setz: Die Frequenzen, Residenz, Februar 2009
  • Peter Stamm: Sieben Jahre, S. Fischer, August 2009
  • Thomas Stangl: Was kommt, Droschl, Januar 2009
  • Stephan Thome: Grenzgang, Suhrkamp, August 2009 
  • David Wagner: Vier Äpfel, Rowohlt, September, 2009
  • Norbert Zähringer: Einer von vielen, Rowohlt, Juli 2009

Weil sich die Independent-Verlage unterrepräsentiert fühlten gaben sie dieses Jahr ihre eigene Liste heraus, nämlich die Hotlist:

  • Hans Adler: Das Städtchen, Lilienfeld Verlag, August 2009 (erstmals erschienen 1926)
  • Barbara Bongartz: Perlensamt, weissbooks, August 2009
  • Michel Butor: Der Zeitplan, Matthes & Seitz, Oktober 2009 (erstmals erschienen 1956)
  • Gion Mathias Cavelty: Die Andouillette, Echtzeit Verlag, April 2009
  • Leonid Dobycin: Die Stadt N., Friedenauer Presse, Oktober 2009 (erstmals erschienen 1935)
  • Daniel Goetsch: Herz aus Sand, Bilger Verlag, März 2009
  • Germar Grimsen: Almatastr., Verbrecher Verlag, Juni 2009
  • Jan Kossdorff: Sunnyboys, Milena Verlag, März 2009
  • Margret Kreidl: Eine Schwalbe falten, Edition Korrespondenzen, September 2009
  • Martin Kubaczek: Sorge. Ein Traum, Folio Verlag, September 2009
  • Jan Off: Unzucht, Ventil Verlag, März 2009
  • David Peace: Tokio im Jahr Null, Liebeskind, August 2009
  • Joel Rosenmann, John Roberts und Robert Pilpel: Making Woodstock, Orange Press, April 2009
  • Alexander Schimmelbusch: Blut im Wasser, Blumenbar Verlag, August 2009
  • Ulrich: Schlotmann: Die Freuden der Jagd, Urs Engeler, September 2009
  • Jochen Schmidt: Schmidt liest Proust, Verlag Voland & Quist, Oktober 2008
  • Michael Weins: Delfinarium, mairisch Verlag, April 2009
  • Chantal Wicki: Gleissen, Salis Verlag, März 2009
  • Benjamin Tienti: Raubvogel, Luftschacht, August 2009
  • Uljana Wolf: falsche freunde, Kookbooks, August 2009

Einen Preis können die Autoren auf der Hotlist ebenfalls gewinnen, nämlich den mit 5000 Euro dotierten Hotlist-Publikumspreis, der erstmals am 16. Oktober verliehen wird. Wer mitwählen will findet auf der Seite www.hotlist2009.de nähere Informationen. Auch zum Deutschen Buchpreis ist mehr zu erfahren unter www.deutscher-buchpreis.de.

17. September 2009

 

Kinder-Faust

Die Geschichte vom deutschen Grübler Heinrich Faust, ob die wohl Kinder interessiert? Nun vielleicht, wenn sie interessant erzählt ist. In ihrem Literaturmagazin Das Ulmerle empfiehlt die Ulmer Bücherstube Jastram jedenfalls das Buch Die schönsten Theaterklassiker in Geschichten erzählt von Sylvia Schopf. Neben Faust erzählt die Autorin den Kindern natürlich auch die herzzerreißende Geschichte von Romeo und Julia, die bekanntesten europäischen Komödien und einiges mehr.
Etwa 30 Kinder- und Jugendbücher hat Samy Wiltschek zusammengestellt- Altes, wie die Jubiläumsausgabe von James Krüss’ Henriette Bimmelbahn und Neues wie Gernot Gricksch’ Die Paulis außer Rand und Band.

11. September 2009

 

Neuer Ritzel im September

Am 8. September erscheint der neue Krimi Beifang von Ulrich Ritzel im btb-Verlag. Für Berndorf-Fans bedeutet dies ein Wiedersehen mit dem ehemaligen Kommissar, denn in Beifang kehrt er als privater Ermittler zurück. Soviel sei schon verraten: nachdem eine junge Frau ermordet aufgefunden wurde, wird ihr Ehemann als Täter überführt und vor Gericht gestellt. Der Verteidiger des Angeklagten aber engagiert Berndorf als privaten Ermittler. Als dieser in Ulm eintrifft ist der Verteidiger tot - er wurde von einem Zug überrollt - und Berndorf fragt sich, ob und wie das Unglück mit dem Mord zusammenhängt. Während der Ermittlungen stößt er auf allerlei Merkwürdigkeiten, so zum Beispiel auf ein verschwundenes Beweisstück, dessentwegen der Vorsitzende Richter und der Anwalt immer wieder in Streit gerieten. Schließlich entdeckt Berndorf, dass sich vor Jahrzehnten ein Verbrechen ereignet hatte das mit dem heutigen zusammenhängt.

Die Stadtbücherei Langenau, die vh ulm sowie die Buchhandlung Mahr veranstalten am Dienstag, 29. September eine Lesung mit dem Autor. Beginn ist um 20 Uhr im Pfleghof Langenau.

25. August 2009

 

 

Lektürerunde in der Stadtbücherei Neu-Ulm

Urlaubszeit ist Lesezeit. Was liegt da näher als sich gegenseitig auszutauschen und von seinen Lektüreerfahrungen zu berichten. Die Stadtbücherei Neu-Ulm hatte deshalb am Donnerstag, 30. Juli, zu einer Lektürerunde mit Sommerbowle eingeladen. Es traf sich eine kleine Runde aus Mitarbeiterinnen der Bücherei, Büchereikundinnen und anderen Literaturfreundinnen um ein Lieblingsbuch vorzustellen oder auch nur zuzuhören und sich Lese-Tipps abzuholen. Vorgestellt wurden folgende Bücher:

Ilse Rüggenmann, Leiterin der Stadtbücherei Neu-Ulm: Mein Jahr in der Provence von Peter Mayle

Bettina Krimmel, Mitarbeiterin der Stadtbücherei Neu-Ulm: Die souveräne Leserin von Alan Benett

Mareike Kuch, Stadt Neu-Ulm: Mensch ohne Hund von Hakan Nesser

Sandra Idler, Zweigstelle Pfuhl der Stadtbücherei Neu-Ulm: Die Welt ist nicht immer Freitag von Horst Evers

Angela Fehr, fehrgelesen: Infanta von Bodo Kirchhoff

Eine Vielleserin und Stammkundin der Bücherei stellte Das Jade-Pferd von Steffanie Burow vor. Bereits im Vorfeld der Veranstaltung konnten Besucher der Stadtbücherei ihre Lektüretipps abgeben. Wer wissen möchte was sie empfehlen, findet auf der Homepage der Stadtbücherei die komplette Liste.

5. August 2009

 

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