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Das Literaturportal für die Region Ulm/Neu-Ulm

Sachliteratur, Bildbände, Koch- und Backbücher

Tipps 2015

ElviraLauscherGeboren65Geboren 65
Elvira Lauscher

Wir zählen zu den Baby-Boomern und teilten mit vielen Mitschülern das Klassenzimmer. Rechnen sollten wir in der Grundschule durch die Mengenlehre lernen. Später hörten wir Platten von Pink Floyd und nahmen die Songs der Neuen Deutschen Welle auf Kassette auf. Im Fernsehen schauten wir alljährlich Folge um Folge der Weihnachtsserie und €žEiner wird gewinnen mit der ganzen Familie. Mit 18 waren wir endlich volljährig und wünschten uns nichts sehnlicher als den Führerschein. Geboren 65 bringt das Gefühl zurück: den Duft von frischem Sonntagskuchen, das Foto mit der Schultüte, die Lieder aus dem Radio und den ersten Kuss.
Wartberg, 64 Seiten, 14,90 €. Erschienen im Februar 2015.

 

Ältere Tipps

BackbuchLauscherUnser Backbuch der 50er und 60er Jahre
Elvira Lauscher

Insbesondere süße Sachen wie Kuchen, Torten und Plätzchen vermitteln noch in der Erinnerung den Geschmack der Kindheit in den 50er und 60er Jahren. Aber nicht nur Süßes hat in diesem Band seinen Platz, auch Brot, Brötchen und herzhafte Kuchen wurden nicht vergessen. Viele Rezepte haben sich bis heute im Original oder in Abwandlungen gehalten, wurden von Generation zu Generation weitergegeben. Anderes ist in Vergessenheit geraten. Bei etlichen Rezepten werden sie keinen Unterschied zu heutigen Backmischungen bemerken. Doch es gibt ihn: Das selbst Gebackene ist häufig nicht nur erheblich günstiger, sondern auch gesünder, fehlen doch die künstlichen Zusatzstoffe. Zwei Gründe mehr, die Rezepte auszuprobieren und den Duft von frisch Gebackenem, den Duft der Kindheit, ins ganze Haus zu zaubern.
Wartberg, 96 Seiten, 12,90 Euro. Erschienen im Oktober 2013.
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NübelAufbrechenAufbrechen. Wie Sehnsucht die Gesellschaft verändert
Rainer Nübel, Christina Brecht-Benze

Mehr Sehnsucht wagen!, so lautet der Appell dieses Buches in Richtung Politik, die viele Menschen nur noch als machtfixiert, tendenziell seelenlos und hyperrational erleben. Mehr Sehnsucht leben!, lautet gleichzeitig der an all jene, die schon länger spüren, dass ihnen Entscheidendes im Leben fehlt. Mehr Sehnsucht leben hieße, sich nicht nur der massenhaften Ich-Suche innerhalb der gegenwärtigen Glücksinvasion anzuschließen, sondern die erlebten Defizite im Alltag anzugehen. Das setzte voraus, diesem Gefühl erst einmal auf die Spur zu kommen. Auch dabei ist dieses Buch Wegweiser, Orientierungshilfe. Es nimmt den Leser mit auf eine Art poetische Sehnsuchtsreise, die wiederum Lust auf echten Aufbruch macht: Aufbruch in Richtung Utopie.
Klöpfer & Meyer, 183 Seiten, 16 Euro. Erschienen im September 2012.
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HaukeAufbruchKlemmOelschlAufbruch entlang der Donau
Marie-Kristin Hauke

Die Geschichte Ulms als Ort der Einschiffung tausender Auswanderer Richtung Südosteuropa im 18. Jahrhundert ist bis dato kaum wissenschaftlich aufgearbeitet worden. Diese Publikation der aktuellsten Forschungsergebnisse dient gleichzeitig als Katalog zur gleichnamigen Ausstellung in Ulm 2012, die ihren Fokus auf die Aufenthalte der zumeist katholischen Auswanderer in der protestantischen Reichsstadt Ulm und die sich dadurch ergebenden wirtschaftlichen und politischen Herausforderungen für die Stadt und ihre Bewohner richtet. Gleichzeitig wird der Frage nachgegangen, inwieweit sich das „Auswanderungsfieber“ auf die Ulmer Untertanen übertragen hat.
Klemm + Oelschäger, 128 Seiten, 17,80 Euro. Erschienen im Mai 2012.

 

PatrizierSuedVGStadtherren, Gutsbesitzer und Mäzene - Die Patrizier der Reichsstadt Ulm
Stefan Lang

Wer waren sie, die Besserer, die Krafft, die Neithardt, Baldinger und all die anderen, deren Namen man wahrlich auf Schritt und Tritt beim Gang durch Ulm und sein Münster begegnet? Über weiteste Strecken der Geschichte hinweg sind mit diesen Namen und deren Familien die Geschicke und damit die Geschichte der Stadt Ulm verbunden. Die Vertreter dieser, grob gesprochen, gerade mal zwei Handvoll von Geschlechtern haben im Kleinen wie im Großen maßgeblich das städtische Gemeinwesen von Ulm getragen und gestaltet. Stefan Lang betrachtet das Phänomen der städtischen Oberschicht ebenso im Allgemeinen wie im Besonderen, wobei ihn die Besonderheiten Ulms durchaus zu historischen Vergleichen mit anderen Freien Reichsstädten anregen.
Süddeutsche Verlagsgesellschaft Jan Thorbecke Verlag, 176 Seiten, 28 Euro. Erschienen im November 2011.
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EinstUndJetztCoverEinst und Jetzt // Ulm
Thierer, Petershagen, Vogel, Hörger

Wie sich das Ulmer Stadtbild seit 1945 verändert hat dokumentieren die drei Journalisten Dr. Hennig Petershagen, Hans-Uli Thierer und Thomas Vogel sowie der Fotograf Marc Hörger. Dazu wurden den Nachkriegsfotografien aus dem Archiv der Südwest Presse aktuelle Bilder gegenübergestellt und erläuternde Texte beigegeben. Herausgekommen ist eine Dokumentation, die sich auch als Stadtführer eignet.
Edition Südwest Presse, 144 Seiten, 12,80 Euro. Erschienen im November 2011.
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WartbergUlmImWandelUlm im Wandel
Elvira Lauscher

Als am 17. Dezember 1944 ein Bombenhagel auf Ulm herniederging, wurde das alte Ulm dem Erdboden gleich gemacht. Über 80 Prozent der Altstadt lagen in Trümmern. Nur das Münster widerstand den Bomben und blieb nahezu unbeschädigt. Faszinierende Gegenüberstellungen historischer und aktueller Fotografien zeigen, wie die Stadt an der Donau immer wieder ihr Gesicht
Wartberg, 64 Seiten, 17,80 Euro. Erschienen im Oktober 2011.
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StuttgarterGeschichtenFerchlGeschichten aus Stuttgart
Irene Ferchl (Hg.)

Stuttgart ist eine Stadt, die polarisiert – seit jeher und bis heute. Die einen preisen die herrliche Lage mit Weinbergen an den Hängen, den Gärten und Parks, andere schimpfen auf das unerträgliche Klima im Kessel; Lob auf die Weltoffenheit wechselt mit Spott über die angebliche Borniertheit oder mangelnde Geselligkeit der Stuttgarter. Einheimische, Zugezogene und Durchgereiste, Lokalpatrioten und Nestflüchter kommen in dieser Sammlung zu Wort, vor allem sind es Dichter und Schriftsteller aus den letzten Jahrhunderten bis heute, von denen mehr als meistens angenommen in und über Stuttgart geschrieben haben.
Klöpfer & Meyer, 352 Seiten, 22 Euro. Erschienen im September 2011.
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KnubbenHölderlinHölderlin. Eine Winterreise
Thomas Knubben

Anfang Dezember 1801 machte sich Friedrich Hölderlin von Nürtingen auf nach Bordeaux. Ihn trieb “die Herzens- und die Nahrungsnot”. In Frankreich hoffte er endlich die Existenz aufbauen zu können, die ihm zu Hause versagt geblieben war. Die Winterreise sollte zum Wendepunkt in seinem Leben und Schreiben werden: Das Vorhaben lässt sich gut an, doch schon nach wenigen Wochen lässt er sich wieder einen Pass ausstellen und kehrt zurück. Sein Zustand ist trostlos. Die Freunde erkennen ihn schier nicht wieder. Was bloß war geschehen? Zweihundert Jahre später folgt Thomas Knubben der Route Hölderlins.
Klöpfer & Meyer, 250 Seiten, 19,90 Euro. Erschienen im August 2011.
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WeitzBauzaunDer Stuttgarter Bauzaun
Sybille und Ulrich Weitz (Hrsg.)

Die Bürgerproteste um Stuttgart 21 haben das politische Klima in Deutschland tiefgreifend verändert. Montagsdemonstrationen, das Zeltdorf im Schlossgarten, die Schlichtungsgespräche und der durch die Demonstranten zur politischen Kunstinstallation umfunktionierte Bauzaun am Hauptbahnhof sind sichtbare Ausdrucksformen dieses Protestes. Vor allem das dekorierte Gatter vor dem mittlerweile abgebrochenen Nordflügel des Bahnhofs wurde zum Sinnbild der friedlichen und kreativen Bürgerbewegung gegen das Milliardenprojekt. Die Fotografinnen Ulrike Herrmann und Heinke Brantsch fotografierten den Bauzaun. Ergänzt wurden die Bilder durch zahlreiche Kommentare namhafter Autoren.
Silberburg, 96 Seiten, 15 Euro. Erschienen im Januar 2011.

 

FlugpioniereHepachAdlerFlugpioniere in Ulm 1811 - 1911
Wolf-Dieter Hepach, Wolfgang Adler

Mit dem "Schneider von Ulm", Albrecht Ludwig Berblinger, werden meist die Anfänge der Luftfahrt in Ulm verknüpft. Doch der Traum vom Fliegen hatte spätestens seit den erfolgreichen Ballonfahrten der Gebrüder Montgolfier in Paris 1783 auch die Ulmer ergriffen. Der erste Mensch, der in Ulm in die Lüfte aufstieg, war eine Frau - im selben Jahr, als Berblinger seinen (erfolglosen) Flugversuch startete. Mit dieser Publikation werden die wichtigsten Ulmer Flug- und Luftfahrtpioniere sowie die frühen Flugversuche in Ulm präsentiert und in ihren historischen Kontext eingeordnet. Historische Luftbildaufnahmen von Ulm und seiner Umgebung illustrieren diesen achten Band der Kleinen Reihe des Stadtarchivs Ulm.
Klemm + Oelschläger, 120 Seiten, broschiert, 17,80 Euro. Erschienen im Oktober 2010

 

DieUntentwegtenEberhardDie Unentwegten
Miriam Eberhard

Pauline und Friedrich Thiel, die Großeltern der Autorin, heirateten obwohl die Liaison der umworbenen Kaufmannstochter mit dem technisch genialen, aber unvermögenden Autorennfahrer Paulines wohlhabenden und standesbewußten in Laupheim lebenden Eltern nicht gefiel. Die ersten Ehejahre waren sehr belastend, denn während der Wirtschaftskrise wurde fast der gesamte Familienbesitz zwangsversteigert und so musste sich die wachsende Großfamilie - im Laufe der Zeit bekam das Paar 14 Kinder - mehr schlecht als recht durchschlagen. Aus den Erzählungen der Kinder des Paares, also ihren Onkeln und Tanten, hat die Autorin Miriam Eberhard ein Buch über Lebenslust, Lebensmut und Zivilcourage geschrieben.
Klöpfer & Meyer, 384 Seiten, 24,50 Euro. Erschienen im September 2010.

 

TaschenspielerFreudenreichDie Taschenspieler
Josef-Otto Freudenreich (Hg.)

Josef-Otto Freudenreich und seine Mitautoren leisten Aufklärung über die Machenschaften der Mächtigen im Verborgenen, die Winkelzüge von korrumpierten Politikern, gierigen Unternehmen und mitspielenden Staatsbeamten, die damit direkt ins Leben der Bürger eingreifen, ohne dass diese erfahren, wessen wirkliche Interessen dahinter stecken. Das aber ist für eine Demokratie konstitutiv. Wer an ihr mitwirken will, muss wissen, was sie im Innersten zusammenhält und der Bürger muss wissen, wem er vertrauen kann. Nach der Lektüre dieses Buches sollte er’s geklärt haben: seinem eigenen Urteil, das die Autoren schärfen wollen.
Klöpfer & Meyer, 288 Seiten, 19,90 Euro. Erschienen im September 2010.
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Kochbuch70erskaliertUnser Kochbuch der 70er Jahre
Elvira Lauscher

Eine kulinarische Zeitreise in die 70er Jahre, die viele typische Rezepte von den Würstchen im Schlafrock, über den Falschen Hasen im Speckmantel bis hin zum Errötenden Mädchen enthält. Garniert ist das ganze mit zahlreichen Erinnerungen an Brauner Bär, Tri Top, Ahoi Brause und andere leckere Sachen, aber auch an den autofreien Sonntag, Kaffeetafeln im Kreise der Familie, Prilblumen und etliche andere Ereignisse und Dinge aus den 70ern. 
Wartberg, 176 Seiten, 19,90 Euro. Erschienen im August 2010.
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DieDonauLangerTraueDie Donau - Hauptstraße Europas.
P. Langer, H. C. Traue, Europäische Donau-Akademie (Hg.), P. Zwey (Red.)

Die erste Ausgabe der neuen Donau-Revue der Europäischen Donau-Akademie in Ulm widmet sich schwerpunktmäßig der aktuellen Literatur in Südosteuropa und einer politischen sowie kulturellen Donaustrategie für die kommenden Jahre. Sie enthält Interviews, Berichte, Essays und Rezensionen. Auch Künstler wie László Kornitzer, György Konrád und Dragan Velikic kommen zu Wort. Vom großen Europäer und serbischen Dichter Miodrag Pavlovic wird erstmals das Gedicht über die Venus vom Hohlen Fels (bei Ulm) veröffentlicht.
Klemm & Oelschläger, 182 Seiten, 12,80 Euro. Erschienen im Januar 2010.

 

NeubronnerSteineSteine im Brot
Eberhard Neubronner

Dorfleben auf der Alb. Fotografien von 1850 bis 1950. Steine im Brot führt mit selten oder noch nie publizierten Fotografien aus den Jahrzehnten zwischen 1850 und 1950 vor Augen, wie die Menschen auf der Alb noch vor nicht allzu langer Zeit gelebt haben. Es zeigt selbstbewusste Bauern und Handwerker, Kinder und Familien, Szenen eines Alltags, der vor allem - aber bei weitem nicht nur - von schwerer Arbeit geprägt war. Der Autor Eberhard Neubronner kommentiert die Bilder einer vergangenen Zeit. Steine im Brot ist der erste Teil einer auf zwei Bände angelegten Sammlung historischer Fotografien von der Schwäbischen Alb. Der zweite Teil, Nägel am Schuh, zeigt Bilder des Alltags außerhalb der Siedlungen, auf dem Feld, im Wald, zwischen den Dörfern.
Silberburg, 160 Seiten, 24,90 Euro. Erschienen im Oktober 2009.

 

EigenwilligSuedvgEigenwillig und couragiert.
Wegweisende Frauen in Ulm und Neu-Ulm
Arbeitskreis Frauengeschichte am ZAWiW

Wie kommt die Ottiliengasse in Ulm zu ihrem Namen? Wer weiß, dass die Mathildenstraße an Mathilde Wieland erinnert, die von 1873 bis 1892 die Wieland-Werke erfolgreich leitete? Wer denkt an die widerspenstigen Nonnen des Clarissenklosters in Söflingen, wenn er durch die Clarissenstraße geht? Die zwölf Teilnehmerinnen des Arbeitskreises Frauengeschichte am Zentrum für Allgemeine Wissenschaftliche Weiterbildung (ZAWiW) der Universität Ulm begaben sich auf Spurensuche, zogen ihre Kreise in Ulm und Neu-Ulm – und entdeckten eigenwillige, couragierte und wegweisende Frauen, nach denen 52 Straßen in Ulm und Neu-Ulm benannt sind.
Süddeutsche Verlagsgesellschaft, 140 Seiten, 14,95 Euro. Erschienen im September 2009.

 

DonaukieselSchifferDonaukiesel - Donauschwäbische Geschichten
Lieselotte Schiffer

Lieselotte Schiffer legt mit Donaukiesel ihren zweiten Band mit donauschwäbischen Geschichten vor. Die aus der Batschka stammende Autorin erzählt Alltagsgeschichten entlang der Donau. In ihrer schmucklosen und einfachen Prosa fehlen die Extreme der Gefühle, sie trifft eine Mittellage, die auf eine ruhige und angenehme Art den Leser mitnimmt. Auch wo scheinbar nichts Besonderes zu erzählen ist, bezaubert der volksnahe Ton, die Nestwärme des Erinnerns. Nach ihrer Flucht aus Weprowatz 1944 lebt sie seit über 50 Jahren in Ulm - jener Stadt, von der aus 1786 ihr Vorfahre Jakob Rumpf auf einer Ulmer Schachtel die Donau hinab fuhr und in Ungarn als deutscher Kolonist ein neues Leben begann.
Klemm & Oelschläger, 78 Seiten, broschiert, 9,80 Euro. Erschienen im Dezember 2009.

 

KüblerUlm1933Ulm 1933
Rudi Kübler

Nach der Reichstagswahl vom März 1933 zerschlugen die Ulmer Nationalsozialisten innerhalb weniger Wochen die demokratischen Strukturen. Sie entmachteten den bisherigen Oberbürgermeister und den Gemeinderat, verfolgten umgehend Regime-Gegner und riefen zum Boykott jüdischer Geschäfte auf. Der siebte Band der „Kleinen Reihe” der Stadtarchivs Ulm zeigt, in welchem Tempo und mit welcher Vehemenz die Nationalsozialisten in Ulm im Frühjahr 1933 vorgingen und wie sie die Stadt unter ihre Kontrolle brachten.
Klemm & Oelschläger, 124 Seiten, broschiert, 17,80 Euro. Erschienen im November, 2009.

 

WirKönnenAllesFreudenreichWir können alles
Josef-Otto Freudenreich

Ein Autorenteam um Josef-Otto Freudenreich, Chefreporter der Stuttgarter Zeitung, zeigt die Bögen und Linien auf, die zwischen den Mächtigen des Landes verlaufen. Die Journalisten zeichnen ein Bild von Baden-Württemberg, das kein Blendwerk der Propaganda ist, sondern einen Blick auf Seiten eines Landes wirft, bei dem das “Muster” einen ganz anderen Sinn bekommt. Die Kapitel lauten unter anderem Loyalität um jeden Preis - Dunkle Geschäfte bei Daimler, Treibholz in der Donau - Die Zentrale des Islamismus in Ulm und Ein christliches Blatt auf dem Boulevard - Wie die Schwäbische Zeitung ihre Leser heimatlos macht.
Klöpfer & Meyer, 238 Seiten, 19,90 Euro. Erschienen im März 2008.

 

FriedSchuhhausPallasSchuhhaus Pallas
Amelie Fried

Amelie Fried auf den Spuren ihrer Familiengeschichte in der NS-Zeit. Frieds Großvater lebte als Jude und Österreicher in Ulm und besaß dort das Schuhhaus Pallas. Nach 1933 gerät er ins Visier der Nationalsozialisten: Nahe Verwandte des Großvaters werden im KZ ermordet. Er selbst überlebt nur durch einen unglaublichen Zufall. Nach dem Krieg führt die Familie wieder ihr gutbürgerliches Ulmer Leben. Amelie Frieds Vater wird der große Zeitungsverleger seiner Heimatstadt - trotzdem schweigt dieser Mann des Wortes sein Leben lang über die Nazizeit. Warum, das unter anderem versucht seine Tochter in diesem Buch zu ergründen. Sie selbst musste nach ihrer Familiengeschichte erst forschen. Sie erzählt sie, weil ihre eigenen Kinder sie erfahren sollen - sie und alle anderen, die wissen wollen, was damals gewesen ist.
Rowohlt, 192 Seiten, 14,90 Euro. Erschienen im Februar 2008.

 

LehmannRulamanHordenRulaman und seine Horden
Johannes Lehmann

Auch wenn sie längst untergegangen sind, auch wenn sie uns keine Zeile hinterlassen haben - wir wissen genau, dass sie existiert haben und dass sie auch im deutschen Südwesten zu Hause waren. Wo und wie die Menschen der Steinzeit einst tatsächlich gelebt haben, schildert Johannes Lehmann in seinem Buch. Der Autor nimmt den Leser mit auf eine Reise quer durch Baden-Württemberg und führt ihn zu den wichtigsten Stätten der Steinzeitmenschen, seien es Höhlen der Schwäbischen Alb oder die rekonstruierten Pfahlbausiedlungen am Federsee und am Bodensee. Ergänzt wird der Inhalt durch eine kurze, fundierte Geschichte der Urzeit Baden-Württembergs.
Silberburg, 180 Seiten, 17,90 Euro. Erschienen im September 2007.

 

UlmsLebendigeWasserPetershaugenUlms lebendige Wasser - Brunnengeschichte(n) aus sieben Jahrhhunderten
Wolf-Henning Petershagen

Zu den Wahrzeichen der Ulmer Innenstadt gehören ihre Brunnen, einst „Röhrenkästen” genannt. Manche von ihnen stammen noch aus dem Mittelalter, andere sind neu, aber in Ulmer Tradition eingebettet. Band 1 der “Kleinen Reihe des Stadtarchivs Ulm” erzählt die Geschichte der Ulmer Brunnen und stellt die 16 wichtigsten von ihnen vor - samt den Geschichten, die sich um sie ranken.
Klemm & Oelschläger, 82 Seiten, 12,80 Euro. Erschienen in 3. Auflage im August 2006.

 

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